Traumhänger-Festival sorgt für Wirbel in der Szene

Das Traumhänger Festival in München sorgte am vergangenen verlängerten Wochenende für viel Gesprächsstoff, allerdings nicht nur im positiven Sinne. Obwohl die Bilder auf Social Media nach einem professionellen elektronischen Musikfestival aussehen, berichten zahlreiche Besucher, DJs und ehemalige Beteiligte von chaotischen Zuständen vor Ort.

Von kurzfristigen Absagen ohne Rückmeldung über fehlende Verträge bis hin zu aggressivem Sicherheitspersonal und unklarer Organisation der Bühnen – die Kritik ist vielseitig. Auch Beschwerden über fehlendes kostenloses Wasser bei hohen Temperaturen, mangelnde medizinische Versorgung und hohe Getränkepreise wurden laut. Einige berichten sogar von Auseinandersetzungen unter DJs und einem allgemeinen Mangel an Kommunikation. Dazu kommen rechtliche Vorwürfe. Der Festivalname soll ohne Zustimmung übernommen worden sein, laut früheren Mitorganisatoren seien bereits rechtliche Schritte eingeleitet.

Was ist also wirklich dran? Die Vorwürfe sind bislang nicht offiziell bestätigt. Doch die Vielzahl der kritischen Stimmen wirft Fragen auf.

Immer öfter spürt man, dass Festivals nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Der Zusammenhalt, die Liebe zur Musik, das Gemeinschaftsgefühl – all das tritt immer mehr in den Hintergrund. Statt Herzblut zählt oft nur noch der Profit.

Wir bei Raveport wollen das ändern. Wir setzen uns dafür ein, die Wurzeln des Techno wieder aufleben zu lassen, mit echter Leidenschaft, Herzblut und Respekt vor der Szene. Es geht um eine Bewegung, ein Lebensgefühl, und genau das wollen wir gemeinsam mit euch bewahren.

Wenn ihr beim Festival dabei wart, als Gast, DJ oder Teil der Crew, und eure Erfahrungen mit uns teilen wollt, schreibt uns gerne. Wir freuen uns über jede ehrliche Rückmeldung, um ein vollständiges Bild zu bekommen und gemeinsam mit euch an einer besseren Zukunft für unsere Szene zu arbeiten.